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Jobpatenprojekt
Ein kleiner Beitrag für
eine große Sache:
die Zukunft junger
Menschen.
„Junge Menschen nicht alleine lassen"
Das Jobpatenprojekt der AWO an der Hoffmannschule/Betzingen
Für viele Jugendliche, besonders für solche, die zu Hause wenig Unterstützung erfahren, sind Schule, Schulabschluss und der weitere Berufsweg ein schwieriges Kapitel. Das konkrete Ziel nach der schulischen Laufbahn fehlt oder ist verschwommen, die Unterstützung aus dem Elternhaus gestaltet sich schwierig oder fehlt ebenfalls: Sie wissen nicht, wie ihre Zukunft aussehen soll.
Auch stellen wir in unserer täglichen Arbeit mit wohnungslosen Menschen fest, dass der Personenkreis der wohnungslosen „jungen Erwachsenen" (18- bis 25-Jährige) von Jahr zu Jahr kontinuierlich zunimmt. Deshalb verstehen wir das Jobpatenprojekt auch als ein Instrument, präventiv auf diese besorgniserregende Situation einzuwirken. Ziel einer Jobpatenschaft ist es, einzelne Schülerinnen und Schüler während des Überganges aus der Schule in die Ausbildung/Beruf zu unterstützen und zu begleiten.
Die Jobpaten selbst sind Reutlinger Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, um ihre Lebens- und Berufserfahrung an junge Menschen, die kurz vor dem Einstieg in die Berufswelt stehen, weitergeben zu können. Im Frühjahr 2007 fanden erste Kooperationsgespräche mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium aus der Hoffmannschule statt. Die Hoffmannschule ist die Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule für den größten Reutlinger Ortsteil: Betzingen. Die Hauptschule ist von Klasse 5 bis 9 zweizügig und hat ca. 200 Schülerinnen und Schüler. Bis zum Beginn des Schuljahres 2007/2008 konnten wir für dieses Projekt sieben Paten und eine Patin gewinnen.
In den darauffolgenden, regelmäßig stattfindenden Sitzungen (Begleitgruppensitzungen) mit den Lehrern aus der 8. Klasse, den Schulsozialarbeiterinnen der Schule, den Paten und den beiden zuständigen Vertretern der AWO, wurden und werden die Paten auf ihr zukünftiges Amt vorbereitet.
Im Januar 2008 fand dann, in einem sogenannten „Matching", die Zusammenführung von interessierten Schulerinnen und Schüler aus der 8. Klasse und den Paten statt.
Aktuell werden sieben Schülerinnen und fünf Schüler der Hoffmannschule von vier Patinnen und sechs Paten begleitet.
Hartmut Mager, Sozialarbeiter



